Suche

Suche

 

Letzte Ergebnisse

einblenden/ausblenden

Tabellen

einblenden/ausblenden

Nächste Spiele

einblenden/ausblenden

 

Facebook

           RWD bei Facebook

RWD-Kalender

 

April 2019
<. >. <.. >..
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01. 02. 03. 04. 05. 06. 07.
08. 09. 10. 11. 12. 13. 14.
15. 16. 17. 18. 19. 20. 21.
22. 23. 24. 25. 26. 27. 28.
29. 30.

 

Autohaus Kempen in Meckenheim

Unsere Sponsoren


.

Benefizkonzert 2004

"Mayqueen" am Freitag, 12. November 2004

 


 

Bericht General-Anzeiger vom 14. November 2004:

Um Mitternacht rockt die ganze Aula

Die Cover-Band Mayqueen spielt vor gut 400 Zuschauern in Heimerzheim - Der Erlös kommt dem GA-Weihnachtslicht und der Jugendarbeit des SV Rot-Weiß Dünstekoven zugute

 

Von Ulrike Strauch

Fotos: Wolfgang Henry

 

Swisttal-Heimerzheim. Was ein Heimspiel ist, das wissen nicht nur Fußballfans. Auch die Kölner Cover-Band "Mayqueen" kann seit ihrem Auftritt am Freitag in der Aula der Heimerzheimer Georg-von-Boeselager-Schule ein Lied davon singen. Was die Musiker in diesem Falle durchaus wörtlich nehmen dürfen: Gut 400 Fans feierten jetzt mit ihnen ein Wiedersehen, das sich sehen lassen kann.

 

Für den Organisator des Benefizkonzertes zur GA-Aktion "Weihnachtslicht", Dieter Daunus vom Sportverein Rot-Weiß Dünstekoven, ein Erfolg auf ganzer Linie. Zumal ein Drittel des Erlöses der Jugendarbeit in den eigenen Reihen zugute kommt. Und ein Ständchen "Happy Birthday" des Publikums zum 56. Geburtstag gab es an diesem Abend noch gratis dazu.

 

  Mayqueen-Publikum "It`s a kind of magic": Dieser Titel der legendären Rockband "Queen" aus den 80ern, den Mayqueen an den Anfang gesetzt haben, steht im Grunde auch als Motto für die gesamte Show. Wobei die Magie diesmal gar nicht unbedingt in der Ähnlichkeit von Stimme und Gestik zwischen Bäumer und seinem Idol Freddie Mercury besteht. Daran kann man sich gewöhnen und es schon für selbstverständlich nehmen.

 

Doch die unbeschwert-selbstbewusste Art und Weise, mit den legendären Vorbildern umzugehen, die andere vielleicht schon längst erdrückt hätten, ist mit jedem Stück spürbar. Rundum gut gelaunt und bis weit nach Mitternacht mit schier unerschöpflicher Energie ausgestattet, können es sich die Bandmitglieder und allen voran ihr Frontmann denn auch leisten, sich deutlich weiter als noch vor zwei Jahren vom Original zu entfernen und auf einen Teil des dramatisch-barocken Pomps von Mercury und Co. zu verzichten. Die Königinnen sind im Jahr 2004 angekommen, und Mayqueen zeigt, wie das geht.

 

Seit sieben Jahren spielt die 1989 von Ralph Sädler gegründete Gruppe in ihrer heutigen Besetzung und kommt pro Jahr im Schnitt auf gut 120 Konzerte. Ob sie überall so empfangen und gefeiert werden wie jetzt in der Aula, ist jedoch noch eine andere Frage. Offenbar fühlen sich die Jungs und Sängerin Susann de Bollier dort ebenfalls bestens aufgehoben, um die Wünsche ihrer Zuschauer zu erfüllen.

 

Mit Titeln wie "Who wants to live forever", "I want to break free", "I was born to love you". Mayqueen und die 400 Zuhörer verstehen sich offenbar auch ohne Worte. Denn die Kölner wissen, was sie ihrem Publikum schuldig sind. Und dass "Don`t stop me now" kurz nach Mitternacht noch nicht das definitiv letzte Stück war.

 

  Mayqueen-Auftritt Und während die anderen nun doch in immer lauteren Sprechchören nach dem verlangen, was letztlich doch in keiner Queen-Show fehlen darf, geht für Organisator Daunus - geschafft, aber glücklich - ein langer Tag zur Neige. Sein Dank gilt vor allem den Helfern von Feuerwehr und Rotem Kreuz, die vor Ort für einen reibungslosen Ablauf der Oldie-Party gesorgt haben und den Sponsoren im Vorfeld: Hotel Weidenbrück und Bäckerei Ost. Auch das Programm für das nächste Benefizkonzert steht schon - im November 2005 gastiert die Beatles-Revival-Band in der Aula.

 

Zeit für Zukunftspläne und den Kassensturz bleibt genug, denn mit "We will rock you" und "We are the champions" verabschieden sich die Kölner nun standesgemäß und königlich aus der Halle. Ein Wiedersehen ist letztlich nur eine Frage der Zeit. Oder um es mit Queen zu sagen: "Friends will be friends".

 

Zur Bildergalerie gelangen Sie hier

 


 

Dünstekoven. (stl) "It's a kind of magic": Dies mögen sich auch Dieter Daunus und Günter Mahlberg, Vorsitzender des Sportvereins Rot-Weiß Dünstekoven, gedacht haben, als sie den Scheck vom Benefizkonzert der Kölner Band Mayqueen fürs "Weihnachtslicht" ausfüllten. 1 900 Euro waren Mitte November beim Auftritt der Queen-Cover-Band in der Aula der Heimerzheimer Hauptschule zusammengekommen. Übergeben wurde das Geld jetzt Beate Kramp vom "Weihnachtlicht"-Vorstand und "Weihnachtslicht"-Mitarbeiterin Ulrike Strauch.

 

Gut 5 900 Euro haben die Sportler aus Dünstekoven bislang schon für den guten Zweck gesammelt, seit Mayqueen im Herbst 2002 die inzwischen zur festen Heimerzheimer Tradition gewordene Konzert-Reihe eröffnete. Nachdem "Voodoo Lounge" 2003 zum 40. Bandjubiläum ihrer Idole die Klassiker der Rolling Stones nach Heimerzheim brachte, freuten sich die Oldie-Fans 2004 über ein Wiedersehen mit Gitarrist und Mayqueen-Gründer Ralph Sädler und seinen Jungs. Inzwischen hat Daunus, Motor und Organisator der Konzerte, schon längst neue Pläne geschmiedet und für dieses Jahr ein Beatles-Revival auf die Beine gestellt.

 

  Mayqueen-Scheck

 

Den Scheck vom Mayqueen-Benefizkonzert gaben (von links)
Günter Mahlberg und Dieter Daunus
den "Weihnachtslicht"-Mitarbeiterinnen Ulrike Strauch und Beate Kramp.
Foto: Henry



.