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Benefizkonzert 2007

"Nacht der Legenden" am Freitag, 16. November 2007


 

Bericht General-Anzeiger vom 19. November 2007:

Champions League der 60er
und 70er Jahre in Swisttal

Beach Boys Revival Band und Abba A Life feiern für Jugendarbeit und GA-Weihnachtslicht

 

Von Ulrike Strauch

Fotos: Wolfgang Henry

 

Swisttal-Heimerzheim. Die Aula der Heimerzheimer Georg-von-Boeselager-Schule am Freitag gegen 19 Uhr: Rund 300 Neugierige tummeln sich bereits in der Halle. Pünktlich. Was recht ungewöhnlich ist. Doch die Faustregel Nummer eins bei Rock- und Popkonzerten, dass die Stars gut und gerne eine Stunde oder mehr auf sich warten lassen, ist für diesen Abend außer Kraft gesetzt.


 "Aus eins mach zwei" lautet das Motto des inzwischen sechsten Benefizkonzertes des Sportvereins Rot-Weiß Dünstekoven zugunsten der Aktion "Weihnachtslicht" des General-Anzeigers und der Jugendarbeit in den eigenen Reihen. Und dazu hat Organisator Dieter Daunus die Beach Boys Revival Band aus dem Ruhrpott und die Gruppe Abba A Life aus Frankfurt eingeladen.

 

Um gemeinsam eine 60er und 70er Jahre-Party für den guten Zweck zu feiern und um sich an die guten alten Zeiten zu erinnern, als das schwarze Vinyl von den Beach Boys und Abba sich auf dem Plattenteller drehte, und vor allem, um einfach vier Stunden lang richtig Spaß zu haben.

 

Und allen besorgten Blicken von Daunus zum Trotz, die Halle könnte vielleicht doch nicht so voll werden wie in den Jahren zuvor, reißt der Zuzug der Nachzügler an der Kasse im Foyer noch lange nicht ab, während die Beach Boys Revival Band in ihren hellblau-weißen Hemden zu weißen Jeans und dunkelblauen Turnschuhen schon mit "Surfin' USA" losgelegt haben.

 

  Beach Boys Revival Band Zwar passen die Temperaturen draußen eher zu Eisbär Knut als zu Surfbrettern und blonden California-Girls, doch gute Laune verbreiten George Major (Gesang), Bernd Mann (Bass, Gesang), Alex Claus (Schlagzeug, Gesang), Georg Grewe (Keyboards, Gitarre, Gesang) und Ulli Steinert (Gitarre, Gesang) auch so.

 

Weiter geht's gleich mit "Help me, Rhonda". Getanzt wird dazu in allen Variationen: allein oder zu zweit, im "Minimal-Stil", damit kein Bier verschüttet wird, oder einfach fröhlich-ausgelassen wie die rund 20 Gäste vom Verein "Lebenshilfe" für Menschen mit geistiger Behinderung, die Rot Weiß Dünstekoven zum kostenlosen Konzertspaß eingeladen hat.

 

Nach dem Motto "Wenn Benefiz, dann auch richtig!", wie es der Vorsitzende Günter Mahlberg auf den Punkt bringt. Rund 400 Gäste tummeln sich in der Halle, das Konzert ist voll im Gange und so auch die Skepsis aus Daunus` Miene gewichen.

 

Hinter der Theke wird um die Wette gezapft, denn die Musik der Beach Boys macht durstig. Und die Beobachter vom Roten Kreuz und der Freiwilligen Feuerwehr aus Dünstekoven und Heimerzheim können in aller Ruhe zuschauen, denn heiß her geht es tatsächlich nur beim Tanzen.

 
"Little Honda", "Fun, Fun, Fun" und "Good Vibrations" machen Lust auf den nächsten Sommer. Auch bei denen, die eher wegen Abba A Life gekommen sind und den typischen Beach-Boys-Sound bislang vielleicht für ein wenig zu seicht gehalten haben.

 

Tatsache ist: Die bei einigen im Voraus eher als Vorgruppe gesetzten Jungs machen mit jedem Stück kräftig Punkte und beweisen Champions-League-Format. Natürlich sind die "California Girls" ein Muss, das jeder kennt. Ebenso wie "Kokomo" aus dem 80er Jahre Film "Cocktail" mit Tom Cruise. "Surfen auf'm Baggersee" gibt es als Zugabe obendrauf. Feierte die Beach Boys Revival Band in ihrer deutschen Version als "Strandjungs" doch damit 1984 einen ersten Platz in der ZDF-Hitparade. Zu der Zeit gab es Abba schon seit zwei Jahren nicht mehr.

 

  Abba A Life Doch was spielt das für eine Rolle für die Fans, die jeden Text mitsingen können und damit die Geschwister Petra Dickes (Agnetha) und Birgit Sohns (Anni-Frid), Swen Poth (Björn) und Jörg Kasper (Benny) und die drei Backlinemusiker Franz Dickes (Gitarre/Management), Alexander Lauer (Bass) und Eckhard Jung (Schlagzeug) von Abba A Life beeindrucken.

 

Abba A Life Und die Gäste aus Frankfurt geben alles. Die Frontfrauen in körperbetonten weißen Kostümen, die Männer dazu souverän an ihren Instrumenten. Möglich, das es dem ein oder anderen bei Stücken wie "Knowing me, knowing you" und "The Winner takes it all" ein wenig wehmütig ums Herz wurde.

Aber temporeiche Hits wie "Take a chance on me", "Dancing Queen" und "Money Money Money" machen das schnell wieder vergessen, und Glanzzeiten des Grand-Prix leben mit "Waterloo" wieder auf.

Doch was würde einen Abschied krönen, wenn nicht "Thank you for the Music", mit dem das Konzert gegen 23.30 Uhr ausklingt. Dem Motto "Nacht der Legenden" sind beide Bands spielend gerecht geworden - so dass die eigentlichen Sieger des Abends die Zuschauer sind: mit zwei Konzerten zum Preis von einem.

 

So wird es auch 2008 weitergehen. Mit den größten Hits  von Depeche Mode und Deep Purple. Engagiert auf Wunsch eines der Hauptsponsoren, der Firma Team Baumanagement aus Hürth, die in diesem Jahr 700 Euro für das "Weihnachtslicht" gespendet hat.

 

Der Dank des SV Rot-Weiß Dünstekoven geht auch an ortsansässige Sponsoren wie die Bäckerei Ost und das Hotel Weidenbrück in Heimerzheim, die längst zu festen Größen geworden sind. Auch für sie heißt es jetzt wie für Dieter Daunus: Nach dem Konzert ist vor dem Konzert.



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