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Mannschaft Saison 1993/94

Buenos dias Matthias...

Mannschaftstour 1994 ging wieder nach Mallorca

Auch zum Abschluss der vergangenen Saison gab es, wie in jedem Jahr, eine gemeinsame Mannschaftstour der 1. und 2. Mannschaft. Da Sonne und gute Laune immer für ein solches Unterfangen nützlich sind, zog es uns abermals nach Palma de Mallorca, auf die Insel, die beinahe fest in deutscher Hand ist.

 

Gerd Kalterherberg hatte einen neuen Rekord aufgestellt: Genau 27 Reiselustige machten sich auf die Socken, darunter unser Coach Helmut Hermann, Betreuer Manfred Hölz und Winfried Freischem mit Horst Paulmann als „moralische Unterstützung“ des Fördervereins. Dabei startete Helmut Hermann zunächst mit sehr gemischten Gefühlen. Der „gute Ruf“, den Mallorca zu dieser Jahreszeit hat, war wohl auch ihm zu Ohren gekommen. Aber nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird, auch nicht auf den Balearen. Vielleicht war es bei ihm aber auch das Flaue im Magen, dass jeden ereilt, der zum ersten Mal in ein Flugzeug steigt, und sich fragt, wie so ein tonnenschweres Ding überhaupt fliegen kann. Spätestens im Hotel musste auch er eingestehen, dass die Taxifahrt vom Flughafen wesentlich gefährlicher war.

 

Nachdem das Gepäck verstaut war, wurde gleich kontrolliert, ob der kleine Bierpavillion vor dem Hotel noch existiert, und ob wir dem Inhaber noch in Erinnerung geblieben waren. Und tatsächlich: Pacco, der Wirt, erinnerte sich noch dunkel an die „Sänger von Rot-Weiß“ und fand sogar noch die Visitenkarte, die Manfred Hölz für alle Fälle zurückgelassen hatte. Am Abend ging es dann Richtung „Schinkenstraße“, in die Richtung, in die es alle bei Einbruch der Dunkelheit zieht. Im Laufe des nächsten Vormittags versammelte sich alles, was irgendwie mit RWD zu tun hatte, am hoteleigenen Pool. Hier wurden ausgiebig alte und neue Geschichten ausgetauscht, viel gelacht und beim Wasserball neue Spielzüge eingeübt. Unser Mannschaftskapitän Thomas Koch unterhielt mit einer kleinen Showeinlage fast das gesamte Hotel, musste jedoch nachher entsetzt feststellen, dass das Brot eines Künstlers wirklich nur Applaus ist: Der Hut, der unter allen Gästen herumgereicht wurde, blieb leer.

 

Für den dritten Tag war ein Ausflug per Leihwagen über die Insel geplant, zu dem sich zehn Mann angemeldet hatten. Doch irgendwie musste das Wetter, das von Tag zu Tag kühler wurde, einen „Virus“ verbreitet haben, denn zum Abfahrtszeitpunkt fühlten sich vier Mann unpässlich. Nichtsdestotrotz fuhr man, beinahe pünktlich, nach Porto Christo. Dieses hätte man besser gepfiffen, denn just zu dem Zeitpunkt, an dem drei Mann eine Höhlenführung mitmachten, begann es zu regnen. Von den anderen drei „Kulturbanausen“, die sich zwischenzeitlich mit heißen Getränken Mut gemacht hatten, begab sich einer nach dem anderen auf den Weg, um ein wärmendes Sweatshirt zu ersteigern. Nachdem alle wieder zusammen - und die Souvenirläden mittlerweile sechs Sweatshirts losgeworden waren, machte man sich auf den Weg zurück. Doch während der Fahrt in den offenen Wagen wurde der Regen so stark, dass man beschloss, in einem trockenen Restaurant etwas zu essen. Da der Regen immer noch anhielt erbettelten wir uns Müllsäcke, mit deren Hilfe wir einigermaßen trocken unser Hotel erreichten.

 

Krank geworden ist meines Wissens niemand, und keiner konnte es zum Schluss treffender als Gerd Kalterherberg formulieren: „Im nächsten Jahr brechen wir den Rekord. Dann nehmen wir die Alten Herren mit und fliegen mit 40 Mann!“



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