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DFB-Landesverband lobt die positive Entwicklung bei Rot-Weiß Dünstekoven

Fußball-Verband Mittelrhein besucht RWD und gibt Tipps zur Weiterentwicklung des Vereins

Raus aus der Geschäftsstelle, rein in das Vereinsheim: So lautet seit mittlerweile fünf Jahren das Motto des Deutschen Fußball Bunds (DFB). Im Rahmen des so genannten Vereinsdialogs soll ein engerer Austausch zwischen den Vereinen und dem Verband ermöglicht werden. Mindestens einmal im Monat suchen die Präsidenten aller 21 Landesverbände daher den direkten Kontakt mit der Basis.

Anfang August ist auch dem Sportverein Rot-Weiß Dünstekoven die Ehre zuteil geworden, einen solchen Vereinsdialog aktiv mitgestalten zu dürfen. Vom Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) waren Vizepräsident Jürgen Aust, Geschäftsführer Dirk Brennecke und Moritz Fölger (Referent Masterplan) gekommen, um zunächst die Sportanlage des Kalksandstein-Stadions zu begutachten, bevor es dann zu einem dreistündigen Gespräch mit den RWD-Vertretern Harald Kuhring (1. Vorsitzender), Dirk Illgner (Abteilungsleiter Fußball), Ralf Ellmer (Jugendleiter) und Herbert Mahlberg (Vereinsadministrator) kam. Komplettiert wurde die Runde durch Jürgen Bachmann, den Vorsitzender des Fußball-Kreises Bonn.

Im Verlauf des Gesprächs wurde schnell deutlich, dass sich in Dünstekoven seit der Zusammenstellung des neuen Vorstands im Jahr 2013 viel bewegt hat: Die Umwandlung des Asche- in einen Rasenplatz, für die unter anderem eine Vielzahl an Unterstützern gewonnen werden konnte, oder der Aufbau einer umfassenden Öffentlichkeitsarbeit in Form einer aktuellen Internetseite, eines Facebook-Profils und einer Vereins-App zeigen beispielhaft, in welchen Bereichen bereits Fortschritte erzielt wurden. „Auch das Engagement in der Gemeinde ist uns sehr wichtig“, führte Harald Kuhring aus, „so haben wir einen Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen und beteiligen uns beim Karnevalsumzug. Das steigert natürlich auch die Wahrnehmung unseres Vereins in der Gemeinde“. Sportlich kann sich die jüngste Entwicklung ebenfalls sehen lassen. So ist die fast ausschließlich mit sehr jungen Spielern gespickte Seniorenmannschaft unter der Leitung von Trainer Markus Sanci gerade in die Kreisliga B aufgestiegen. Erfreulich ist dabei vor allem, dass viele Spieler aus der eigenen A-Jugend den Sprung in die Mannschaft geschafft haben und dort schnell zu Leistungsträgern aufgestiegen sind.

Der Verein verfügt über eine Senioren-, fünf Jugend- und eine Alte-Herren-Mannschaft. Zudem befindet sich seit kurzem auch eine Damenmannschaft im Aufbau. Der Wunsch des Vorstands ist natürlich, die positive Entwicklung fortzusetzen. Zentrales Thema im Dialog war es daher auch, wie der Verband die Weiterentwicklung des Vereins unterstützen und wie neue Mitarbeiter gewonnen und motiviert werden können. Jürgen Bachmann betonte: „Sprecht Eure eigenen Mitglieder, vor allem die jungen, an und versucht, diese projektorientiert einzubinden.“ Dirk Brennecke ergänzte: „Der FVM bietet eine Vielzahl an Qualifizierungen sowohl für Vereinsvorstände als auch Trainer. Wir empfehlen jedem Verein, sich einen Entwicklungsplan zu überlegen, vor allem im Bereich junger Mitarbeiter. So entsteht für diese Menschen Rückhalt und Motivation“. Daneben wurden noch weitere Möglichkeiten vorgestellt und ausführlich diskutiert.

„Das war ein sehr interessanter Austausch. Es ist toll, dass so etwas gemacht wird und die Vereine diese Möglichkeit des Austauschs erhalten. Für mich war das heute ein Zeichen, dass auch wir wahrgenommen werden und dazugehören“, resümierte Ralf Elmer von Vereinsseite das Gespräch. Jürgen Aust dankte für diese Einschätzung und ergänzte: „Auch für uns ist dieser Austausch sehr wichtig. Damit sich der Fußball weiterentwickeln kann, müssen wir im Dialog bleiben. Nur auf diese Weise kann sich der FVM als Dienstleister für seine Vereine weiter verbessern“. Die Ergebnisse der mittlerweile schon über 750 Vereinsdialoge werden jeweils dokumentiert und ausgewertet, wodurch deutschlandweit repräsentative und aktuelle Ergebnisse zur Vereinsentwicklung gestellt und daraus hoffentlich die richtigen Rückschlüsse für die Zukunft gezogen werden können.

 

DFB-Vereinsdialog



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